Öl- und Gasheizungen werden für Städte und Gemeinden zunehmend zum Kostenrisiko. Die Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen möchte deshalb wissen, wie weit Salzkotten bei der Umstellung der Heizungsanlagen in städtischen Gebäuden auf klimafreundliche Systeme ist.
Im Rahmen der Haushaltsberatungen hatte die Verwaltung angekündigt, im Jahr 2026 ein Konzept für die schrittweise Umrüstung städtischer Gebäude auf nicht fossile Heizsysteme zu erarbeiten. Die Grünen haben nun einen Sachstandsbericht für den Bau- und Planungsausschuss beantragt.
„Es ist unstrittig, dass die Wärmeerzeugung für unsere Schulen, Kitas, Sporthallen und Verwaltungsgebäude in den nächsten Jahren dekarbonisiert werden muss. Ist das vorgesehene Tempo ausreichend? Haben wir einen groben Plan? Oder laufen wir durch veraltete Heiztechnik in ein Kostenrisiko?“, möchte der sachkundige Bürger der Grünen, Dr. Hendrik Schlune, wissen.
Die Anfrage umfasst unter anderem den Stand der Konzepterstellung, bereits eingeleitete Schritte sowie eine Priorisierung der Gebäude. Außerdem soll die Verwaltung darlegen, welche technischen Vorprüfungen vorgesehen sind, wann sie einen fertigen Maßnahmenplan vorlegen kann und ob die Aufgabe mit den vorhandenen Personalressourcen zu bewältigen ist.
Der Co-Fraktionsvorsitzende René Scherf erklärt: „Entscheidend ist, dass Salzkotten jetzt ins Handeln kommt: Welche Gebäude werden zuerst umgestellt, was kostet das und welche Einsparungen sind damit möglich?“
Aus Sicht der Grünen geht es dabei nicht allein um Klimaschutz. Eine strategische Wärmewende in städtischen Gebäuden kann langfristig die Betriebskosten senken und die Stadt besser vor steigenden Preisen für fossile Energien schützen.
Unser Video dazu auf Youtube.

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