Pressemitteilung: GRÜNE kritisieren Sälzer Einzelhandelskonzept

Volksbank Lange Straße

Salzkotten. Obwohl GRÜNE und FDP mit einem gemeinsamen Antrag zur Aufhebung der Sortimentsbeschränkungen in der Innenstadt gescheitert sind, halten die Grünen an der Forderung fest. Das Einzelhandelskonzept sei gescheitert und lege den verbliebenen Geschäftstreibenden in der Innenstadt unnötig Steine für eine Weiterentwicklung in den Weg. Es sei Zeit Tatsachen anzuerkennen und darauf zu reagieren.

„Im aktuellen Mobilitätskonzept der Sälzerstadt wurde die „Stadt der kurzen Wege“ als Leitbild hervorgehoben, die es ermöglicht, die wesentlichen Bedürfnisse des täglichen Bedarfs in unmittelbarer Nähe zum Wohnort zu erledigen. Das Einzelhandelskonzept steht diesem im Wege. Es ist merkwürdig, warum das Ärztezentrum an der Paderborner Straße keine Apotheke beinhalten darf. Patientinnen und Patienten werden damit gezwungen, sich nach einem Arztbesuch mit ihrem Auto durch die volle Innenstadt zu quälen und zwischen Wallgraben und Lange Straße für noch mehr Stau zu sorgen oder sich die Medikamente nach Hause zu klicken“, bemerkt Hendrik Schlune, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen.

„Seit dem Beschluss des Salzkottener Einzelhandelskonzepts im Mai 2010 hat sich die Leerstandssituation in der Innenstadt weiter verschärft. Maßnahmen aus dem Einzelhandelskonzept zeigen entweder keine Wirkung oder wurden nicht umgesetzt. So wurde beispielsweis schon damals vorgeschlagen, einzelne PKW-Stellplätze aufzugeben, um die ansässige Außengastronomie aufzuwerten – das ist nicht passiert. Es wird höchste Zeit für eine Kursänderung. Den jetzt eingeschlagenen Weg, zunächst isoliert den Wallgraben zu überplanen, halten wir für falsch, weil dadurch zwangsläufig Fakten für die restliche Innenstadt geschaffen werden. Das Einkaufsverhalten der Bürgerinnen und Bürger hat sich in den letzten Jahren gravierend verändert. Jetzt wird es höchste Zeit, dass sich die Politik ändert.“, ergänzt der Fraktionsvorsitzende Marc Svensson.

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