Pressemitteilung: Sälzer GRÜNE kritisieren Verkehrsverbundgesellschaften im Hochstift

Sälzer GRÜNE kritisieren Verkehrsverbundgesellschaften im Hochstift

Salzkotten. Die Ratsfraktion der Salzkottener Grünen kritisiert den Nahverkehrsverbund Paderborn/Höxter (NPH) und die Verbundgesellschaft Paderborn/Höxter mbH (VPH) scharf und spricht von Verantwortungsdiffusion und Unprofessionalität. Von den Erfolgen des PaderSprinters, der gerade einen hervorragenden 1. Platz im ÖPNV-Kundenbarometer erzielt habe, seien NPH und VPH im Paderborner Umland noch Lichtjahre entfernt: Veraltete Haltestellenaushänge sorgten für Frust bei den Fahrgästen. Das Marketing für den Busverkehr in den kreisangehörigen Kommunen sei unterirdisch.

Haltestellenaushänge zum Teil drei Jahre alt

„Bei vielen Fahrgästen, die sich im Stadtgebiet Salzkottens an den Fahrplänen an den Bushaltestellen orientieren, gab es bereits ein böses Erwachen, denn die Änderungen in den Fahrplänen sind bis heute nicht an allen Haltestellen angekommen. Wer beispielsweise samstags mit der S90 nach Paderborn will, wartet womöglich vergebens, denn der Bus fährt inzwischen 5 Minuten früher ab als auf einigen Haltestellenaushängen angegeben. Daraus resultiert nicht nur Frust bei den Fahrgästen, sondern auch ein großer Imageschaden für den ÖPNV insgesamt. Dem nph ist das Problem seit Monaten bekannt – geändert hat sich bisher nichts.“, kritisiert der Fraktionsvorsitzende Marc Svensson.

 

Mehr zufriedene Fahrgäste sind das beste Mittel gegen ein drohendes Defizit

Der verkehrspolitische Sprecher der Fraktion, Dr. Hendrik Schlune, ergänzt dazu weiter: „Anstatt die Finanzierbarkeit des Busverkehrs in Frage zu stellen und Schülerinnen und Schülern, die schon jetzt für 80% der Fahrgast-Einnahmen sorgen, noch mehr zuzumuten, wird es allerhöchste Zeit, dass vph und nph endlich ihre Hausaufgaben machen. Auf dem Land muss Mobilität auch bei steigenden Treibstoffkosten und ohne PKW möglich sein – das ist auch eine soziale Frage. Da gehören korrekte Aushänge, eng getaktete Busverbindungen und bezahlbare Tickets dazu. Statt die Bedeutung viel zu hoher Ticketpreise in einer Pressemeldung kleinzureden, sollte die nph- Geschäftsführung endlich den Kommunen die Möglichkeit geben, das 1€-Ticket oder vergleichbare Angebote einzuführen. Bleibt zu hoffen, dass die ebenfalls seit Jahren versprochene Fahr-Mit-App im Dezember nun endlich an den Start geht.“

 

Marketing unprofessionell

Laut den Grünen sei das bisher betriebene Marketing für den Busverkehr in den kreisangehörigen Hochstift-Kommunen ungenügend. So sei es zwar erfreulich, dass das Portal “fahr mit” des VPH in diesem Jahr den Weg zu Instagram gefunden habe, allerdings sei dies in der Kombination mit winzigen Pressemitteilungen zum Bewerben guter Angebote wie dem Ferienticket viel zu wenig und wirke insgesamt ambitionslos und unprofessionell.

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